Die Ruinen von Myth Drannor

Der Bär mit dem Holzfällerproblem

03. Kythorn 1367

Akrias Aridoar, Gnimdo “Nim” Galagas, Rhonda Goldaxt, Roland von Torfenholm, Segold Amruntha

Die letzten Wochen waren sehr erfolgreich. Ich konnte mit einigen wichtigen Leuten in Schattental erste Bekanntschaft machen und konnte sogar eine Einladung für den Empfang zu Shearl Amcathras Geburtstagsfeier erhalten. Vielleicht nehme ich sogar Roland, den Barden mit. Er ist zwar ein totales Landei, aber er scheint hier schon recht beliebt zu sein und außerdem recht begabt, wie ich bei seinen Auftritten im Schädel feststellen konnte. Es dürfte uns beiden zu Gute kommen, wenn ich ihn in die Gesellschaft einführe. Ich beginne mich hier recht wohl zu fühlen.

Da ich Mort allerdings schon an verschiedenen Orten anschreiben lassen musste, kam mir der Aufruf eines Holzfällers sehr gelegen, der an einem Ort im Nordosten Probleme mit einem großen Bären hatte. 500 Goldstücke wollte er für die Lösung des Problems bezahlen. Mir war sofort klar, dass da etwas nicht stimmen konnte, denn wer würde eine solche Summe für den Pelz eines Bären ausgeben!? Ich trommelte also die Zwergin, Roland und die beiden Waldläufer zusammen, die sich schon beim Abenteuer in den Mahlenden Kavernen als nützlich erwiesen hatten. Schon nach relativ kurzer Reise nahm Akrias verdächtige Bewegungen im Wald wahr, und es stellte sich heraus, dass wir fast einem Hinterhalt von Wegelageren zum Opfer gefallen wären. Zunächst war ich nicht sehr beunruhigt über diese ungewaschenen Streuner, doch als immer mehr von ihnen aus dem Unterholz kamen und überdies noch zwei dressierte Cockatricen, begann ich mir doch Sorgen zu machen, zumal diese hässlichen Hühner sogleich Akrias versteinerten. Zudem begab sich noch Roland etwas unbedacht in Gefahr, konnte zwar einige verwunden, brach dann aber blutend unter ihrem Ansturm zusammen! Glücklicherweise konnte ich in Aufbietung aller Kräfte und der Macht von Mystra die meisten von ihnen schlafen schicken. Nachdem Rhonda Roland zum Glück wieder zusammenflicken konnte, leisteten die wenigen übrig gebliebenen Banditen kaum noch Widerstand und alsbald ergab sich ihr Anführer ???. Leider mussten wir nun unsere Reise erstmal abbrechen, aber dafür konnten wir die Belohnung für den gesuchten Räuber abholen.

Nach einiger Zeit der Ruhe hatte sich dann auch Akrias wieder erholt und wir konnten uns erneut auf den Weg machen. Der nächste Zwischenfall war die Begegnung mit einem Zentauren namens ???, der von einem Mantikor gejagt wurde — auch wenn er uns, nachdem wir die Bestie gemeinsam erledigt hatten, versicherte, dass es genau anders herum wäre. Jedenfalls sollten wir uns bei ihm ganz gut eingeführt haben, wenngleich er am liebsten mit dem Waldgnom redete.

blackCrystal.jpg Wir entschlossen uns, das Nest des Mantikoren zu suchen, was sich durchaus lohnte, da er einige Wertgegenstände geraubt hatte. Nun war es nur noch ein relativ kurzer Weg zum Lager der Holzfäller, das wir denn auch problemlos erreichten. Zu unserem Erschrecken fanden wir das Lager jedoch gänzlich verwüstet und alle Insassen grausam ermordet auf. Ermordet von einer Horde von Tieren des Waldes! Das war schwer zu verdauen und die Delinquenten waren auch noch anwesend. Und ehe wir die Lage noch richtig erkannt hatten griffen uns diese auch schon an, nachdem Rhonda etwas unvorsichterweise ein Krähe erschlug, die sie allerdings zuerst angegriffen hatte. Der Angriff wurde begleitet von einem unheimlichen Gesang und alsbald wurde klar, dass eine irgendwie korrumpierte Dryade für das Unglück verantwortlich war. Erfreulicherweise erwiesen sich nun Nim, der die Biester mit Dornengestrüpp dezimierte, und Akrias, der mit seinem Bogen aus der Entfernung die Dryade und ihren außer Kontrolle geratenen, kranken Baum in Schach hielt, als sehr nützlich. Gemeinsam schafften wir es, uns des unnatürlichen Angriffs zu erwehren. Es stellte sich heraus, dass die Fee durch einen rätselhaften schwarzen Kristall in ihrem Baum irgendwie infiziert worden war. Am Ende blieb von ihr nur etwas übelriechender Moder und nicht wenige Wertgegenstände zurück. Wir bestatteten die Holzfäller, unter denen sich wohl auch unser Auftraggeber befand, im Feuer.

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Vielen Dank für die Zusammenfassung!

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